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12.September 2016
Enthüllung dreier Informationstafeln


Am Montag, den 12. September 2016 wurden in Schwedt am ehemaligen DDR-Militärgefängnis 3 Tafeln enthüllt, die über diesen Ort informieren sollen. 26 Jahre mussten vergehen, bis sich endlich öffentlich sichtbar zur Aufarbeitung der Geschichte dieses Ortes bekannt wurde. Dies wurde nur nach jahrelangem öffentlichen Wirken des Vereins DDR-Militärgefängnis Schwedt e.V. möglich, der ehemals Inhaftierten eine Stimme gibt.

Die Aufarbeitung der Geschichte dieses Ortes birgt das Potenzial, das zivil-militärische Verhältnis in Vergangenheit und Gegenwart kritisch zu reflektieren und damit anhand des DDR-Militärgefängnisses in Schwedt einen Lernort für Demokratie und Menschenrechte zu entwickeln.

Die am Montag enthüllten Tafeln zeigen den Grundriss des Gefängnisses und in vier "Kapiteln" hinter Gitterstäben, das was den Mythos Schwedt ausmachte:

"Auf der Anklagebank"

"Das Militärgefängnis"

"Ab nach Schwedt!"

"Wer dort war, schweigt"

Des Weiteren wird auf den Tafeln für die Sonderausstellung "NVA-Soldaten hinter Gittern" aufmerksam gemacht, die zu Teilen im Arrestzellenbereich der Disziplinareinheit zu während der öffentlichen Führungen zu sehen ist.
 
 
 
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