Aktuelles & Termine
03.Oktober 2014
Öffentliche Führung am 03. Oktober 2014


55 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des Vereins zu einer öffentlichen Führung des Vereins am historischen Ort des ehemaligen DDR-Militärgefängnisses gefolgt. Auf Grund mehrerer schriftlicher Anfragen hatten sich Vereinsmitglieder kurzfristig dazu entschlossen, diese zusätzliche Führung anzubieten.

„Schwedt“ oder auch „Postfach 70“ waren in der ehemaligen Volksarmee der DDR die Synonyme für den berüchtigten und gefürchteten „NVA-Knast“.
Nur Bruchteile des ehemaligen DDR-Militärgefängnisses Schwedt sind auch heute noch begehbar und zu besichtigen, wie z.B. die Arrestzellen und der letzte Wachturm.
Der wurde auf eigene Initiative denkmalgerecht von Herrn Dittrich saniert. Er ist Inhaber der gleichnamigen Firma für Bauschuttrecycling, die sich auf einem Teil des ehemaligen Produktionsgeländes der Haftanstalt inzwischen angesiedelt hat.

Der einst berüchtigte Ort, Inbegriff für Abschreckung, Drangsalierung und Disziplinierung, ist heute zwar in großen Teilen abgerissen, verwaist, parzelliert und mit einer neuen Nutzung belegt, dennoch hatten sich Besucher aus 8 Bundesländern der Besichtigung von 11:00 bis 13:00 Uhr angeschlossen.

Die zahlenmäßig größte Gruppe der Interessierten kam aus der Stadt Schwedt selbst (25) und war mit fünf weiteren Besuchern aus dem Land Brandenburg die stärkste Besuchergruppe. Gefolgt von 16 Teilnehmern aus Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen (4). Jeweils ein Besucher aus den Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten die Einladung für die Besichtigung wahrgenommen.

Im Anschluss an die Führung avisierten Besucher weitere Anfragen für Führungen an die Vereinsmitglieder.
Persönliche Gespräche mit ehemaligen Häftlingen, die diesen Termin extra dafür wahrgenommen hatten, beendeten dann diesen sonnigen Spätsommertag an diesem historischen Ort.
 
 
 
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